P a a r t h e r a p i e

 

Warum Paartherapie? 

Eine Beziehung ist etwas Lebendiges. Die Partner bringen jeweils ihre Eigenarten, Vorstellungen und Geschichte mit ein und gestalten damit die Dynamik ihrer Partnerschaft. In der Verliebtheitsphase können Unterschiede bereichernd und inspirierend, sogar faszinierend empfunden werden. Doch im Laufe der Jahre kann sich dieser Umstand ändern – Differenzen werden vielleicht nicht mehr als vereinend empfunden, sie wirken irritierend und einschränkend. Vor allem wenn sich die täglichen Aufgaben des Alltags wieder breit machen und die anfängliche Verliebtheit den Bewältigungsstrategien Platz machen muss.

Konflikte gehören anfänglich in jede Beziehung, weil sich das Paar dadurch mit den ihren individuellen Unterschieden auseinandersetzt. Doch nicht jeder Konflikt löst sich den persönlichen Bedürfnissen entsprechend auf, wodurch sich neue Konflikte ergeben und mit der Zeit die Beziehung in eine Krise führen kann. In dieser Phase sind Gespräche auf konstruktiver Ebene nur erschwert möglich und Lösungen scheinen in weite Ferne zu rücken.

Hier kann eine Paartherapie bzw. eine Paarberatung dazu beitragen, die Krisensituation zu überwinden und adäquate Umgangsformen für die Zukunft zu entwerfen. In der gemeinsamen Arbeit können neue Perspektiven auf die eigene Position, aber auch auf die des Partners entstehen, die den Boden für Veränderung fruchtbar machen. Auf diesem Boden kann man sich mit den kritischen und belastenden Themen der Beziehung auseinander setzen bzw. der Beziehung eine Chance geben, sich aus dieser Situation heraus weiter zu entwickeln. Individuelle Themen stehen dabei in gleicher Weise im Fokus der Aufmerksamkeit, wie die gemeinsam gestaltete Geschichte Ihrer Beziehung – im Hinblick auf neue Wege.

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Albert Einstein

Zielsetzung der Paartherapie

Die Ziele einer Paartherapie sind so mannigfaltig, wie das Paar selbst.

Einige Themenschwerpunkte ließen sich allerdings etwas einkreisen: 

 

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Veränderung der Kommunikation

Zuhören oder angehört werden, Verstehen und verstanden werden, sprechen oder sprechen lassen – nicht immer gehen diese Hand in Hand. Oft braucht es einen Rahmen, Zeit und Geduld für den jeweils anderen. Und was würde man vom anderen brauchen, um dies gewährleisten zu können? 

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Konflikte bewältigen

Das konflikthafte Feld zu erforschen ist meist eine große Herausforderung. Darin spiegeln sich nicht nur der Machtkampf, sonder auch Ängste Gekränktheit, Ärger und Wut. Einsicht vom jeweils anderen, könnte eine Öffnung ermöglichen – wenn er/sie den 1. Schritt täte. Doch führt das Warten darauf zur Lösung? 

Thema Sexualität

Zärtlichkeit, Nähe, Körperlichkeit – was gehört  schon zum Sex und was noch nicht? Die Selbstverständlichkeit von Sexualität verstet sich  meist nicht so leicht von selbst. Doch wie kann man es neu verstehen und und denken um sie neu zu entdecken? 

Gemeinsame Lebensbereiche

Gemeinsam oder ich für mich? Diese Entschei-dung muss nicht zwangsläufig ein Entweder-Oder bedeuten. Das Paar besteht aus zwei Individuen, die aus Freude aneinander gemeinsame Lebensbereiche teilen wollen. Wie könnte ein Sowohl-Als-Auch entstehen, ohne Befürchtung, dass dabei der andere abhanden käme? 

Thema: Kinder vs. Paar?

Kinder erfordern ein neues Rollenverständnis vom Paar. Durch die Elternschaft wird dem Paar viel Freiraum abverlangt. Kann aber auch ein neues Verständnis des Miteinanders möglich machen. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Familie und Zweisamkeit und wie schafft man ein Gleichgewicht? 

Trennung oder 2. Chanze

Manchmal erscheint eine Trennung als Lösung, weil sich kein anderer Weg abzeichnet. Eine gute Trennung wäre hier ebenso ein Ziel wie die Überlegung für die Bedingungen einer zweiten Chance. Eigentlich steht man an diesem Punkt bei einer Weggabelung, wobei man abwiegen kann. 

Für mehr Information…

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